Zurückgemixt
28. Februar 2007

Trennscheibe
Ich kaufe mir regelmäßig Zeitschriften und lese die ein oder andere Ausgabe, von ein paar erlauchten Herausgebern, mit regem Interesse. Bis zu dem Punkt an dem es für mich nichts Neues mehr zu erfahren gibt. Die Zeitschrift landet daraufhin in einem Ablagestapel, der sich Monat für Monat immer weiter gen Zimmerdecke auftürmt. Der Stapel unterhalb des Ikea Skrissel Zeitungshalters, der sich aufgrund der Last bereits verbogen hat. Wenn es gar nicht mehr geht und der Anblick des halben Urwaldes in Papierform bereits Unbehagen in mir auslöst, werde ich aktiv. Meist ist das nachts nach Null Uhr der Fall.
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Was wäre wenn: Das Radiogewinnspiel
26. Februar 2007
Oder: Man im Radio sagt, was keiner erwartet
Dass Radiogewinnspiele nicht erst seit TV Abzocksendungen, wie sie von 9 Live zu vielen Privatsendern exportiert werden, die pure Volksverarschung sind ist nichts Neues. Ob es sich dabei um das mysteriöse Geräusch oder das Dingsbums handelt, ob Radio FFH, RPR 1 oder Radio XYZ. Überall muss man teure Rufnummern anwählen und sich registrieren zu lassen, um die Lösung durchzugeben. Nicht selten landet man nach Wählen der teuren Hotlinenummer am ganz normalen Hörertelefon des Senders. Da die Rätsel zielgruppenoptimiert sein müssen – mit anderen Worten – für weniger intelligente -gestrickt, rufen natürlich tagtäglich hunderte dieser Leute bei der Hotline an, um ihre Lösung mitzuteilen. Da erscheint es nicht unlogisch, dass die ersten richtigen Antworten schon am ersten Rätseltag eingehen. Natürlich werden die Leute, welche die korrekte Antwort nannten nicht sofort zurückgerufen – man will erstmal einen Spannungsbogen aufbauen. Abgesehen davon muss der Sender das Geld, was er verlost erst einmal mit seinen Hotlineanrufern reinkriegen. Bei RPR 1 sind das pro Anruf 0,50 EUR (aus dem deutschen Festnetz der T-Com). Bei 100.000 Anrufern sind das satte 50.000 EUR.
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Halligallitrecksauparty
23. Februar 2007

Menschen Tiere Sensationen
Fasching ist vorbei. Die Jahreszeit zu der alle Menschen hemmungslos peinlich sein dürfen, ohne sich dafür schämen zu müssen. Das kommt den Leuten, die sowieso schon das ganze Jahr über peinlich sind, sehr gelegen und sie fühlen sich urplötzlich unter gleichgesinnten. Was für eine These!
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Rahmenlose Kurznachricht
15. Februar 2007
WTF?*
Da hat sich der feine Herr A. ein paar Fotografien aus seinem Portfolio in Postergröße ausdrucken lassen, nur um im Nachhinein entsetzt feststellen zu müssen, dass es im Format 50 x 75 cm keine Bilderrahmen zu geben scheint**. Mein Lieblingsmöbelhaus bietet nur Rahmen in den relevanten Formaten 50 x 70 cm und 70 x 100 cm an.
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