Staatsfeind Nummer 25.971

Ein Ei, das nie geflogen ist und auch nicht mehr flügge wird. Mit Essen spielt man nämlich nicht.

Schneller als die 110
Von einem normalen Web 2.0 Menschen zu einem potentiellen Staatsfeind sind es manchmal nur ein paar Zeichen. Und so begab es sich, dass Herr H-Quadrat, Betreiber des Motorcity Blogs bei dem populären Kurznachrichtendienst Twitter, einen Kommentar zu Roland Kochs geplantem Besuch von Rüsselsheim verfasste:

Motorcity Blog am 17. Dezember 2009 um 12:04 Uhr

Und wenn #RoKo nach #Rüsselsheim kommt, werf ich ein Ei auf seinen Dienstwagen wegen dem Nachtflugverbrechen … #nononono #Nachtflugei :)

Das hätte er nicht tun dürfen.

Schon heute Morgen standen „Offizielle“ vor seiner Tür und verlangten Aufklärung. Allerdings mussten die „Offiziellen“ erst einmal über Twitter aufgeklärt werden, bevor der Sachverhalt insgesamt geklärt werden konnte. Herr H. hat übrigens kein Hausarrest bekommen, wurde aber freundlich darauf hingewiesen, sich bitte nicht in der Nähe von unserem Ministerpräsidenten aufzuhalten.

Gerade in Zeiten von tieffliegenden Modellen vom Mailänder Dom ist das durchaus nachvollziehbar.

Ich bin wirklich froh, Herrn H.’s Tweet nicht kommentiert zu haben. Es hat mich gestern schon gejuckt. Bei Roland Koch reicht nämlich kein einzelnes Ei. Wobei das Ei des Herrn H-Quadrat ohnehin nur gegen den Dienstwagen ging. Ob es sich dabei um einen BMW, Audi oder Mercedes handelt und ob der Fahrzeughersteller ein Sondereinsatzkommando hinterherschicken will, bleibt wohl für immer unklar. Herr H. möchte übrigens betont wissen, wie nett die „Offiziellen“ waren. Kein Wunder – ist ja auch Weihnachten.

Der Fisch-Koch: Das Fazit
Fische stinken von sich aus. Da braucht man keine Eier. Auch keine faulen.
Und Herr H-Quadrat: Mit Essen spielt man nicht. Sowas lernt man im Kindergarten.

Für die Strafverfolgungsbehören:
Dieser Eintrag ist kein Aufruf zu einer Straftat. Der Verfasser ist für seinen schwarzen, sarkastischen, ironischen und manchmal sogar äußerst dynamischen Humor bekannt.

Sparen wir also lieber die Steuergelder und stecken sie in die Subventionierung von Hühnern, die glückliche Eier legen. Oder umgekehrt.

Direkt aus Motorcity
Mario

Comments

  1. Ja da fliegen Eier… Oliver Kahn sagte doch mal ” Wir brauchen Eier” oder so!
    Jetzt bin ich etwas verwirrt was denn der Dienstwagen unseres Ministerpräsidenten dafür kann wer ihn benutzt. Also abwarten bis er ausgestiegen ist und dann Eier werfen, oder halt auch nicht. Weil morgen ist ja Samstag und da brauch man auch Eier zum Frühstück….

    Das ganze ist so sinnlos das ich “Sch….” schreien könnte. Abgesehen was die Aktion kostet. Ich gehe nicht davon aus das es sich um diesen ehrenamtlichen Polizeidienst handelt.

    Lieber H-Quadrat halte mal die Eier flach ;-)

    Herzlichst!

    Dein Matthias Metz

    PS: Ruft an ich koch Kaffee!

  2. Der Fahrer von Herrn Koch fährt BMW, es gibt wohl einen Vertrag des Herstellers mit der Landesregierung.

    Opel kann leider den Sicherheitsstandart nicht liefern.

    Latte Macciato? – KLAR!

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