Google Maps Mobile mit Positionsermittlung

Einfache Einleitung
Google hat in Zusammenarbeit mit dem Mobilfunkanbieter Vodafone eine erweiterte Version von Google Maps Mobile herausgebracht. Diese erweiterte Version ortet die Position des Mobilfunkgerätes und zeigt es in der Karte auf dem Display an. Wer sich in einer fremden Stadt verlaufen hat, den Weg zum Parkhaus nicht mehr findet, oder gar Angst vorm Abbiegen in fremde Straßen hat, weil man so ans Ende der Welt geraten und in eine tiefe Schlucht stürzen könnte, dem kann geholfen werden. Und das ganz ohne „echtes“ Navigationssystem.

Schwierige Schilderung
Obwohl die Software bereits zum kostenlosen Download im Netz bereitsteht, ist es alles andere als einfach das Programm aufs Windows Mobile Endgerät zu bekommen.

So bringt mich der Link, den Google per SMS geschickt hat, schlichtweg auf die Google Mobile Startseite und nicht wie gewollt zum Download der Software mit der netten Vodafone-Ergänzung.

Auch bei Vodafone Live sieht es nicht besser aus. Zwar kann man seine Handynummer auch hier eintragen, um den Downloadlink per SMS zu erhalten. Jedoch ist der Zugriff auf diese Adresse schlichtweg nicht möglich.

Den dritten Link – auch eine Vodafone Live Website – finden wir auf der eigens eingerichteten Kampagnenwebsite von Google (siehe erster Link). Leider braucht der Server unter https://vflive.de zu lange, um zu antworten. Das ergibt einen Timeout und somit einen klassischen Seiten-Ladefehler.

Hilflose Helfer
Ich könnte es aussitzen und warten bis Vodafone die Fehler bemerkt und behoben hat. Aber das wäre zu einfach. Schließlich ist ein Anruf beim Kundenservice mit dem Handy kostenlos ;). Und so kam es wie es kommen musste. Ich rof an (versteckte Weiterentwicklung eines Helge Schneider Wortwitzes).

Als ich die Vodafone Kundenbetreuerin auf die Missstände aufmerksam machte und beteuerte, derartige Probleme sonst nur von der Telekom zu kennen, musste sie herzhaft lachen. Sie hat ihren Festnetzanschluss wohl auch bei den rosa Nutten gebucht. Mein Problem konnte jedoch nicht so schnell gelöst werden. Die Anfrage war schlichtweg in ihrer Komplexität zu groß. Die Kundenbetreuerin schickte mich in die Warteschleife – um Zeit zu gewinnen. Mir blieb nichts anderes übrig als der Warteschleifenmusik zu lauschen und zu warten. Dass es sich hierbei einen Song mit dem Refrain „Help me baby“ handelt, ist natürlich ganz großes Tennis, was an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben darf.

Fünf Minuten später konnte die Dame mir einen hochkomplizierten Link präsentieren, der all meine Probleme (welche eigentlich?) lösen sollte.

Leider kann mein Palm Treo 750v nichts mit .jad-Dateien anfangen, geschweige denn sie entpacken, installieren oder ausführen. Ich habe mich sowieso schon gewundert, warum ich eine Datei runterladen soll, die auf den Namen „Nokia“ hört, der bei mir für technikaffine Nichttechniker steht.

Finales Fazit
Das war’s also erstmal mit dem Versuch mich selbst zu orten. Eigentlich brauche ich so was gar nicht, habe ich doch einen Orientierungssinn wie ein Weltatlas. Eine nette Spielerei ist das kostenlose Zusatzfeature allemal.

Dass ich aus Motorcity schreibe wisst ihr zum Glück auch ganz ohne Ortung.

Grüße von dort
Mario

Comments

  1. Ist doch klar, dass es Klicktel nur für den Crackberry[tm] gibt – schließlich ist das ein Gerät für endgestresste Managertypen, die während der Fahrt in die Eisdiele (mit ihrem Audi TT), noch schnell die Telefonnummer eines potenziellen Kunden checken müssen.

    ;)
    Grüße
    Mario

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