Storytelling

halbmond.jpg

Klimakatastrophe
Einen wunderschönen guten Abend die Damen und Herren. Wer hätte geglaubt, dass wir nun allen Unkenrufen zum Trotz, doch noch einen absolut sensationellen Sommer bekommen.

Das Wochenende war mit zeitweise aufziehenden Schauern und teilweise zuziehender Bewölkung natürlich wieder einmal alles anderes als optimal – suboptimal sozusagen – von Opti Mopti also etwas weiter entfernt als das Optimum. War aber mal wieder klar, wo ich nun mehr oder weniger mit der Schule fertig bin (fix und fertig) und damit – wenn auch nur Aushilfsweise – wieder zum immer kleiner werdenden Anteil der arbeitenden Bevölkerung gehöre. Also das typische Rumgeheule a la “Wieso ist immer wenn ich frei habe mieses Wetter” oder auch “Warum bratzt die Sonne mir 32 Grad aufs Dach, wo ich doch auf der Arbeit in der obersten Etage unterm Dach sitzen darf”. Aber da kann man halt nix machen, es sei denn man hat zuviel Geld und wie mein Chef eine Klimaanlage. Hitze ist an sich schon etwas Gemeines – man kann mit einfachen Mitteln relativ wenig dagegen tun. Bei Kälte muss man sich nur gescheit anziehen und schon ist es wieder mollig warm.

Altersschwach
Was gibt’s neues auf dem aufregenden Leben des Mario A.? In der dritten Woche nach dem letzten Eintrag muss ich natürlich so einiges Revue passieren lassen, was anhand der Informationsfülle alles andere als leicht fällt, zumal die Formulierung der unmöglichsten Unmöglichkeiten natürlich einmal mehr zu verunglückten Satzkonstellationen einlädt. Man schreibt einen Satz den man gerade so im Kopf hat, aber nebenher fallen einem schon wieder zwanzig neue, durchaus interessante Details ein, welche man noch mit in den Beitrag reinpacken könnte. Aber Stopp – genau in diesem Moment ist alles schon wieder vergessen.

Kleinneuigkeiten
Fangen wir einfach mal bei den kleinen, unspektakulären Dingen an. Ich bin mittlerweile trotz einigen Bedenken vom angestaubten Internet Explorer auf die totale Surfmaschine Mozilla Firebird umgestiegen. Die Idee mit den Tabs hat echt was für sich und die Sache mit der Lesezeichen-Leiste ist auch ganz nett. Des Weiteren habe ich mir heute beim Media Markt einen W-LAN Router mit DSL Zugang zugelegt. Die UVP lag laut Amazon.de bei 79,99 EUR, welche dieselbigen durchgestrichen haben und nur noch 59,95 EUR verlangt haben. Also ab zum Media Markt, Router rausgesucht (es handelt sich dabei übrigens um den Netgear WGR614GR) und mit dem Amazon Ausdruck zum nächstbesten Verkäufer. Diesem: “Entweder ich zahle hier das Gleiche, oder ich bestelle ihn bei Amazon, ” an den Kopf geworfen und keine zwei Minuten später hatte ich meinen Wisch mit dem ermäßigten Preis in der Hand. Nur hat der Verkäufer 59,99 EUR eingetragen – Schlitzohr – aber die vier Cent machen die Kuh jetzt ja auch nicht gerade fett. Zu Hause angekommen, alles ausgepackt und über die Eigenintelligenz des Routers bei der Einrichtung erstaunt, lief dann nach knapp 30 Minuten auch schon alles. Und warum hab ich jetzt W-LAN? Ganz einfach: Big Binezz Mario A. bekommt wohl noch diese Woche einen Laptop um nun auch überall mobil mit Tagebucheinträgen und ähnlichem Schnickschnack am Start zu sein. Macht euch gefasst ;).

Never change a winning team
Mittlerweile schreibe ich diesen Eintrag im Internet Explorer weiter, da mir aufgefallen ist, dass der Firefox mit irgendwelchen Javascript-Buttons in meinem Weblogsystem nicht klarkommt – ganz schön unkomfortabel wenn man es besser gewohnt ist ;).

Showdown mit Herrn Jobst
Ach mal ganz nebenbei: Ich bin aus der Karstadt Bürogemeinschaftsgeschichte mit den Herren J. und H. raus. Nachdem Herr J. scheinbar von Anfang an etwas gegen meine nicht vorhandenen handwerklichen Fähigkeiten hatte, wurde von diesem bereits am vorletzten Sonntag ein Schlussstrich gezogen. Eigentlich wollte ich diesen Schritt schon am Donnerstag davor selbst beschreiten, was mir allerdings von meiner besseren Hälfte und Henning ausgeredet wurde, da wir mit dem Büro ja fast fertig waren. An dem besagten Donnerstag musste ich mir von Herrn J. nämlich unter anderem an den Kopf werfen lassen, dass ich die ganze Karstadt-Geschichte wohl als Spaß ansehe, was ich natürlich dementiert habe. Für mich war das alles anstrengende Arbeit und nichts anderes. Erschwerenderweise kamen noch die beiden Begleitumstände des Handwerkerfreaks Henning und des manisch depressiv und abgefuckt wirkenden Herrn J. hinzu. Letzterer Behauptete übrigens nicht zuletzt, dass ich so selten im Karstadt wäre und Arbeitseinsätze fahren würde. Das war zwei Wochen lang auch total klar, da ich in dieser Zeit meine schulische Abschlussprüfung geschrieben hatte, aber ist schon klar – das eine Jahr Schule ist ja egal, wenn es um den Karstadt geht. Des Weiteren verstand es ausgerechnet der Urheber der Vorwürfe, sich von jeglichen Arbeiten im späteren Stadium, mit Bravour von Schmutz und Staub im Hinblick auf Reinigungsarbeiten (nennen wir es mal Drecksarbeiten), fernzuhalten. Es wurde immer nur delegiert und kommandiert. Beispiel gefällig? Herr J. steht auf der Leiter an der Schaufensterfront und zieht Kabel durch Kabelkanäle, plötzlich oh Schreck – Spinnenweben und Staub – eine unheimliche Mixtur direkt vor ihm am Stahlbeton. Die nächste Amtshandlung bestand darin von der Leiter herunterzusteigen und mich herbeizurufen mit dem Hinweis, dass ich doch bitte mal “da oben saubermachen” solle. Ist kein Ding wenn man nix zu tun hat, allerdings stand ich mal wieder auf dem Gerüst und war gerade damit beschäftigt die Säulen zu streichen, die ja auch fertig werden müssen.

Insgesamt ist da einiges gelaufen, was hätte anders laufen können. Am besten war allerdings immer noch die Sache mit den Farbflecken an der Stahlbetondecke, worauf mich Herr J. mehrmals hinweisen musste. Ich habe zu unsauber gestrichen und der schöne Stahlbeton wäre versaut – als ob die Flecken da oben irgendjemanden interessieren, sieht doch die Ganze Decke eh aus wie Sau. Aber nein: Selbst als ich die Flecken mit Abbeizer behandelte gefiel es unserem M55-Herausgeber scheinbar immer noch nicht. Wild voller Rage verschickte dieser nun E-Mails in denen er sich über diese “Schlampereien vom Herrn Andreya” aufregte. Auch die Behandlung mit Abbeizer konnte den jobstschen Wunsch nach blankem Stahlbeton nicht ausreichend befriedigen. Am vorletzten Samstag habe ich dann den Büroteil im ehemaligen Reisebüro und Bäcker Bopp fertig gestellt. Decke schwarz und Wände weiß – die Kanten der Wand waren aber auch hier nicht sauber genug. Der Arbeitseinsatz begann für mich aufgrund einer Autopanne (Schaltumlenkgestänge defekt und das in Hanau) erst um 14 Uhr. Herr J. verließ die Lokation gegen 18 Uhr und fragte vorher noch mal, wann ich denn am morgigen Sonntag zum Arbeiten vorbeikommen würde. “Je nachdem ob ich ins Rind auf die Loveland Party gehe um 11 Uhr oder 13 Uhr”. Herr J. antwortete mit einem, mit seinem Erziehungsauftrag konform gehenden “Dann gehst du halt mal nicht auf Loveland, wo ist denn da das Problem”. Nur war klar, dass er Partyfotos fürs M55 braucht – eben von Loveland. “Dann gehst du kurz rein, machst ein paar Fotos und gehst halt wieder”. Danke Papa! Hennig wurde auch gefragt, aber der musste Tennis spielen und konnte dementsprechend auch den ganzen Sonntag nicht. Am Sonntagmorgen schrieb ich Herrn J. dann eine SMS, dass ich aufgrund familiärer Verpflichtungen, denen ich auch einmal in der Woche nachgehen muss, leider nicht kommen kann und somit erst am Montag wieder anwesend bin. Abends startete Herr J. in bester Kindergartenmanier folgende, lustige Konversation per SMS:

Kurznachricht von Steffen J. | 19.06.2005 | 19:30 Uhr
“nachdem ich jetzt noch die flecken an der decke weggemacht habe die du seit einer woche beseitigen sollst kannst du dir eine andere bürogemeinschaft suchen. Mir langts.”

Kurznachricht von Mario A. | 19.06.2005 | 19:33 Uhr
“Wenn du das so siehst muss ich dir leider neben dem material zusätzlich meine arbeitsleistung in rechnung stellen. Eine billige arbeitskraft bin ich nicht.”

Kurznachricht von Steffen J. | 20.06.2005 | 01:04 Uhr
“gute lösung. Material hätte ich eh bezahlt. Versteh das nicht falsch aber auf der basis kann man keine bürogemeinschaft machen. So kann man weiter zusammenarbeiten und hat klare Regeln.”

Kurznachricht von Mario A. | 20.06.2005 | 01:07 Uhr
“Alles klar dann stelle ich dir das die tage alles auf. Die Materialbelege bekommst du im original. Aus der m55 geschichte bin ich allerdings auch raus. Ich sehe darin durch alles was jetzt gelaufen ist leider keine Zukunft.”

Womit eigentlich auch schon alles gesagt und geklärt ist. Herr J. kann sich in Zukunft in aller Ruhe an der Stahlbetondecke ergötzen, welche nun sauber ist und im Gegenzug verzichtet er auf meine Zahlung von 50 EUR Miete im Monat für die Beteiligung am Büro. Dafür steige ich aus dem M55 mit den „Party Dictator“ und den „drüber & drunter“ Fotos aus, welche mich immer Heidennerven und Zeit gekostet und wenig Geld eingebracht haben. Aber ich hab’s gemacht, weil ich die ganze Idee mit dem M55 immer nett fand. Wenn man nun aber mal hinter die Fassade des Herausgebers schaut, welcher mich kennt und grüsst, allerdings schon am nächsten Tag nicht mehr mit dem Hinterteil anschaut, so ist irgendwann auch mal Ende. Die “drüber & drunter” Fotos wurden zum Grossteil von ihm selbst ausgewählt. Nachdem das M55 raus war, wurde ich gefragt, ob ich mit den Fotos zufrieden bin. Bei der Fotoauswahl war Herr J. es wohl – am Monatsende durfte ich mir dann anhören wie schlecht die Fotos doch wären. über Models wurde im Nachhinein mit Sprüchen wie “die steht da als hätte sie einen Haltungsschaden”, gelästert was sicherlich auch nicht die feine englische Art ist. Ansonsten sei nur noch gesagt, dass man mit diesem Mann nicht diskutieren kann, selbst wenn man es möchte – wenn ihm nichts mehr einfällt läuft er kopfschüttelnd von dannen – auch eine Möglichkeit aber beileibe keine Lösung. Aber ich will ja selbst nicht noch lästern gell *höhö*? Ich bin raus und habe meine Ruhe – Basta!

Bin ja mal gespannt wer ihm in Zukunft die Fotos für diesen lächerlichen Betrag anfertigt. Vielleicht sollte er mal bei Herrn Dietz von der Main-Spitze anfragen? *hrhr*

Die dicke Spacy
So genug gelästert – kommen wir zu anderen Lästerbacken. Da hat mir doch am 18.06.2005 tatsächlich ein falschrum Fan ein paar Liebesbekenntnisse in die Kommentare gefriemelt. Natürlich immer äußerst sachlich und korrekt, wie es sich für den gebildeten Leser nun mal gehört. Fast sechs Minuten dauerte die Aktion – viel Zeit für jemanden der mich zu hassen scheint. Ich fand es jedenfalls nett zu lesen und der anschließende Löschvorgang der leeren Kommentare gestaltete sich übrigens sehr komfortabel.

Was gibt’s sonst noch? Klar – eine neue Serie an Handyfotos. Live, direkt und in Farbe aus dem aufregende Leben des Mario A.:

02.05. – 28.05.2005 – Das aufregende Leben in Fotos (drei Seiten)

Bild des Tages
Ja ich gebe es ja zu, ich bin süchtig danach. Mondfotos haben schon etwas ganz spezielles. Auch wenn mich unsere Nachbarn sicher schon verrückt erklären, wenn ich mit einem 60 cm langen Objektiv im Garten oder der Strasse rumstehe und mitten in der Nacht in Richtung Himmel fotografiere. Ich bin nach wie vor am experimentieren, wie ich das alles am Besten einfangen und digital auf den Speicherchip bringen kann – in der technisch besten machbaren Qualität. Das Maximum aus der Ausrüstung rausholen – ich übe weiter. Als Hintergrundbild für euren Desktop könnt ihr euch das Bild hier runterladen:

Download Halbmond Wallpaper | 1280×1024 Pixel | 0,1 MB

Das war’s für heute – ich hoffe der Eintrag hat nicht allzu gezwungen gewirkt :). Gute Nacht und bis die Tage!

PS: Habe die Abstände der Zeilen etwas höher gesetzt – falschrum sollte jetzt also viel besser lesbar sein.

Mario

Comments

  1. Hi,

    1. super Foto, habe soeben einen neuen Hintergrund
    2. endlich haust du auf den Tisch
    3. mir fällt nichts ein

    Das wars

    Jano

  2. Hehehe… :)

    Phunny wie PhreakZ sagen würden. Anyway… Karstadt ist eh schwul, gibt besseres. Und was schon mit ner echten Scheissparty anfängt wird eh nie gut werden, ich freu mich auf die nächste Einweihung irgendwo in Rüsselsheim :)

    L.

  3. Morgen!

    Sehr lustige Fotos, auf Grund der sehr lustigen Kommentare. Riesig!
    Was gibt ´s sonst noch… ? … Wir sollten uns nicht über die Hitze beschweren, ist auf jeden Fall besser als Kälte und dicke Jacken. Man muss sich mal überlegen was für Vorteile Wärme hat… im See schwimmen, abends auf einer netten Terasse einen Sauer-/Süßgespritzten trinken usw. Definitiv mehr Vor- als Nachteile! Alle auf zu zählen würde jetzt den Rahmen sprengen. :-)

    So, das wars…. bin raus.

    Liebe Grüße

  4. Einen wunderschönen guten Sommertag allerseits!

    Also, der “Showdown” ist ja echt der Hammer!
    Aber irgendwie ist die ganze Geschichte doch sehr schade, oder? :o(

    Auf jeden Fall freu ich mich über den neuen Eintrag! Schönes Mond-Bild!

    Trier wurde bisher seltsamer Weise weder von Regen (ausser Samstag für ganze 2 Minuten!!), noch von Gewitter (das ging erst hinter uns runter) heimgesucht.
    Einerseits: SUPER!
    Andererseits: Haben jetzt noch nicht einmal mehr die Gewitter Lust, sich in Trier aufzuhalten?

    Mir soll ´s recht sein – der Sommer ist bisher der absolute Wahnsinn!

    Liebe Grüße an alle,
    Annika

    P.S.: Marina, mir ist meine “wie-deine-Sonnenbrille” kaputt gegangen :o(((!
    P.P.S.: WISSEN: Wunschbrunnen funktionieren übrigens NICHT! Oder besser gesagt: nur falsch…

  5. Ich finde ebenfalls, dass sich das merkwürdige, nächtliche rumstehen in Gärten und Strassen durchaus lohnt.
    Yap, i like! :o)

    Bei der nächsten Einweihung will ich aber eine gescheite Party! ;o)

    Sashman – Grill `n ´ Chill comming up

    PS.: Da wollte anscheinend wieder mal jemand viel zu viele Stylez.. :o))))))

  6. ob man sowas im internet und öffentlich breit treten muss ist allerdings eine andere frage. ich finde du hättest die sache “professionell” abschließen und dir deinen teil zum thema karstadt denken können. außerdem kann ich mich an zeiten erinnern in denen du auch fürs rind keine bilder mehr machen wolltest.. da war doch mal was.

    wie auch immer. geschäftsräume braucht kein mensch :) und diese “bürogemeinschaft” stand ja nach dem was du so erzählt hast von anfang an unter keinem guten stern. egal. hauptsache ihr habt einmal die party gerokkt lol. im ernst:

    sind erfahrungen. haken dran und gut.

    nic slick

  7. Merke: Erfahrung ist, wenn man erst die Prüfung macht und danach die Lektion bekommt.

    8)

    Gruss,

    Dr. O.

  8. Mir scheint, bei der Karstadt-showdown-Aktion für Dich selbst nicht so viel gelernt Herr A. aus M. ?!!!

    Man hört in der Stadt, sowohl Dein etwas plötzliches Ende als Rindmitarbeiter wie auch Dein Ende im Karstadt könnten mir Deiner _nicht_ sehr stark ausgeprägten Eigenschaft “Kritik an- und aufzunehmen und konstruktiv zu verarbeiten” zusammenhängen.

    Vielleicht auch mal versuchen ein wenig an Dir zu arbeiten, Herr Kollege. Nobody needs Ego-extreme, dann klappt’s auch in der nächsten Bürogemeinschaft besser oder gar wichtiger mit dem ersten Chef beim ersten Job.

    Greetzzzzz, T.W.P.

  9. @lars: Stimmt :)

    @justus jonas: Hmm – ich bin mir nicht sicher, aber meine es gestern im Media Markt, auf der wundervollen Compilation, die ich allen musikinteressieren Haushalten ans Herz legen möchte, gesehen zu haben.

    Sprich: Die Nachtschicht Volume 2 mit Titeln aus der gleichnamigen Radiosendung mit Moses Pelham und Bayz Benzon. :)

    @nadine: Ich weiss diese Anspielung auf den Äpller zu deuten – werde es demnächst verwursten ;).

    @annika: Zweiteres ist der Fall und ja es ist Schade und zugleich armselig, aber es ist wie es ist und es wird so bleiben.

    @sascha: Mafagga! Ich bin gespannt und werde auf jeden Fall mit von der Partie sein.

    @nic: Für mich hat das nix mit breittreten, sondern vielmehr mit verarbeiten und teilen zu tun. Was anderes mache ich mit diesem Tagebuch ja nicht. Einen wahren Kodex was rein darf und was nicht gibt es nicht. Ich schreib das, was mir durch den Kopg geht und das war nunmal diese ganze Story.

    @pony: Wenn ich so Ego extrem hätte, würde ich mir nicht so viele Gedanken darüber machen. Desweiteren ist Kritik meiner Meinung nach nicht konstruktiv, wenn alles schlecht gemacht wird und / oder alles erst als toll dargestellt und im Nachhinein mit konstruktiven Vorschlägen und gleichzeitig abwertenden, stupiden Kommentaren in den Dreck gezogen wird. Das bewerte ich dann eher als taktlos.

    Und was die Rind-Sache betrifft: Da bei der der Einarbeitung keinerlei Kritikpunkte gefallen, oder mir mitgeteilt worden sind, ist die Diskussion darüber unnötig. Wer keine Kritik äussert gibt auch keine Möglichkeit zur Verbesserung des Kritisierten. So ist das mit der Kommunikation.

    Und ich glaube nicht, dass ich so wichtig bin, dass man in Rüsselsheim über mich und das alles spricht. Und selbst wenn es doch so sein sollte: Mich verbiegt keiner mit den oben erwähnten Argumenten.

    Grüsse aus Motorcityhausen
    Mario

  10. “Mich verbiegt keiner mit den oben erwähnten Argumenten.”, siehste, schon wieder alles weggeschoben was von anderen kommt, nix davon angenommen und wieder nix gelernt …

  11. @pony: Die Diskussion ist sinnlos und irrelevant. Die Sache ist begraben und basta. Vielleicht sollte man sich jeder mal an seiner eigenen Nase rupfen und nicht immer bei den anderen anfangen. Beide Seiten haben Fehler gemacht, nur müssen diese die Fehler auch eingestehen. Ein Herr Jobst ist alles andere als einfach und ein Herr Andreya eben auch nicht.

    Nacht!
    Mario

  12. Menschen, die gewisse Dinge nur vom Hören-Sagen mitbekommen und nicht selbst in der Situation oder dabei gewesen sind, sollten nicht darüber urteilen bzw. andere Menschen verurteilen.
    Konstruktive Kritik ist eine Sache; negative Stimmung verbreiten, delegieren und sich selbst nicht an Gesagtes halten eine andere…
    Natürlich darf jeder seine Meinung haben…aber wenn man eben gewisse Dinge nur “mitbekommt”, sollte man mit Urteilen und Verurteilungen vorsichtig umgehen.

    So viel dazu… eigentlich wollte ich ja gar nichts dazu schreiben, aber manchmal überkommt es einen dann eben doch… :-)
    (ach ja…und ich schreibe das jetzt nicht aufgrund irgendwelcher Anweisungen, sondern aus freien Stücken ;-) … in diesem Land herrscht ja zum Glück Meinungs- und Pressefreiheit *g*)

    @Annika…oh weh… “unsre” schöne Sonnenbrille ist Dir kaputt gegangen..*tröst&liebeGrüßemitschick*

    Dann wünsche ich mal allen Lesern ein wunderschönes sonniges Wochenende :-)
    Liebe Grüße
    Marina

    P.S.: Lebe jeden Tag als wäre es Dein letzter und (ver)urteile nicht vorschnell, sondern schau erst einmal hinter die Fassade, denn: “Man sieht manchmal etwas hundertmal, tausendmal, bevor man es zum erstenmal richtig sieht!” (Christian Morgenstern) … Gott ist groß!

  13. Sodele, hehe, also nachdem ich gestern vom Autor M. mal auf die Kommentare hier angesprochen wurde, will ich ausnahmsweise auch mal meinen Senf dazugeben (obwohl ich eigentlich bisher bewusst meine Neutralität aufrecht erhalten hatte):

    Whoever TheWildPony ist, er hat vielleicht nicht ganz unrecht. Mario, wenn Du Dich erinnerst, haben wir uns mal in einer Situation über sowas ähnliches unterhalten (Thema Kloverkleidung) und da gilt auch manchmal einfach abhaken (in dem Fall für mich, obwohl ich zwei Stunden dran gebaut hatte), erst Recht wenn die Verhältnisse eigentlich klar sind: es gibt einen Hauptmieter und der gibt den Ton an.
    Darüber hinaus waren einige Sachen von Dir auch nicht mit sehr viel nachdenken verbunden: z.B. einen niegel-nagel-neuen Lichtschalter einfach so mit anzustreichen … das Waschbecken mussten wir gestern 20 Minuten lang von Farbe befreien! Das war vorher auch neu! Sowas kann auch ich nicht verstehen, da fehlte bei einigen Dingen deutlich das nötige Feingefühl bei Dir (auch wenn Herr Jobst bei der Decke übertrieben hat).

    Im Grunde war das eine ganz gute Chance ein business parallel mit zwei Leuten zu betreiben, die schon eine ganze Weile dabei sind. Das wäre zweifelsohne bei vielen Sachen für Dich nützlich gewesen. Auch mir wäre es lieber, wenn Du noch dabei wärst. Aber so isses halt jetzt.

    Ob sich hinter der Rind- und Karstadt-Aktion ein Muster feststellen lässt, kann ich nicht sagen, ein ganz guter, etwas anderer Hinweis denke ich kam aber von TWP: wer auch immer Dein erster Chef werden wird, mit der Art die Dinge anzugehen (ultra Dickschädel), wird er sich das nicht lange anschauen. Von daher: vielleicht ein zweites Mal drüber nachdenken.

    Und ausserdem schuldest Du mir jetz n Hunnie! ;-)

    Gruss,

    Henning

  14. Wow, ein Lichtschalter… und ein farbiges Waschbecken nach ner Renovierung. Da hat aber einer Ahnung wie es bei ner Renovierung zugeht…

    :)

    Out, enjoying the rain and the water.

    L.

  15. @henning: Ich hatte bisher nicht nur einen Chef. Genauer drei an der Zahl. Und alle waren sie zufrieden. Mit zweien habe ich auch heute noch geschäftlich zu tun.

    Also nix für ungut und ein schönes Wochenende.

    Gruss Mario

  16. ähm, Wegen deinem Mozillaproblem: der ist dir lediglich abgestürzt… Taskmanager an, Firefox aus, Firefox wieder an.

  17. Tja lieber mario, selbst ich hätte nicht mit so einem gigantischen und klaren sieg des alten und neuen stadt-herren gerechnet. das zeigt mal wieder: ich hatte recht, du nicht! ;-)
    der ausstieg aus der bürogemeinschaft war meiner empfindung nach, nur eine frage der zeit. wer mit dem herrn jobst zusammenarbeitet, hat viel davon oder, in deinem fall, gar nix.
    hoffe innständig weiter auf grandiose fotos von dir – die sind wirklich klasse!!

    mit ganz besonders freundlichen grüße

    die unabwählbare OB-tochter

  18. Wichtig, liebe OB-Tochter ist doch, das es offenbar in dieser Stadt Leute gibt die Willens und frohen Mutes sind etwas zu bewegen – und bisher vom alten und neuen OB nicht sehr gut ins Boot geholt wurden!
    Das hat Rust vom ersten Tag an wesentlich besser verstanden! Christian Vogt hatte durchaus die eine oder andere hervorragende Idee, man täte gut dran wenigstens ein wenig abzugucken! (trotz dieser Aussage möchte ich auch weiterhin keinem politischen Lager zugerechnet werden)

    Es geht ja nicht darum, welcher Gesinnung jemand angehört (borniertes, altertümliches und überholtes Partei/Lagerdenken ist echt zum kotzen und führt nur zu Ineffizienzen), sondern dass alle in total-am-Boden-liegend-Rüsselsheim mal ihren Hintern in die Pipeline bekommen, um das Leben hier ein wenig lebenswerter zu machen. Diese Stadt hat eigentlich ganz gute Voraussetzungen, aber keiner(!) war in der Lage sie zu nutzen (der alte und neue OB auch nicht!). Hoffentlich macht er’s jetzt besser.
    Vielleicht sind aber auch einfach zu viele zufrieden mit dem Kram hier (Scheiss konnte ich mir gerade noch verkneifen) und können sich garnix besseres vorstellen, kann ja auch sein. Dann soll motorcity eben weiter vor sich hin dümpeln.

    Das kannst Du ihm ja dem OB mal beim Abendessen stecken – vielleicht wird’s dann jetzt eine bessere Amtszeit als die Erste. Nötig ist es trotz gutem Wahlergebnis[*1] allemal.

    Henning

    [*1]: von dem man bei der SPD ja anscheinend, zumindest der Lokalpresse nach, auch selbst nicht ganz so genau weiss, wie man dazu gekommen ist.

  19. Lieber Henning, möchte in keine politische diskussion verfallalen (keine sorge, mir ist dein “politisches lager” vollkommen gleich), aber
    1) in so gennannte insider zwischen mir und mario sollte man sich als außenstehender nicht einklinken
    2) bin ich durchaus froh darüber, dass es menschen wie den herrn jobst in rüsselsheim gibt. ich bin aufmerksame leserin seines magazins, suchte die einweihungs-party des karstadts auf und unterhalte mich ab und zu mit ihm – am letzten sonntag über das erfreuliche wahlergebnis. genau wie herr vogt, spricht er das jüngere publikum rüsselsheims an und versucht die eingestaubten wach zu rütteln. gute ideen zu haben ist oft einfach, sie mit dem geringen etat dieser stadt umzusetzen ein schwieriges problem (gut, muss zugeben, dass ich nicht über das genaue wissen darüber verfüge).
    3) weiß ich warum der alte und neue ob mit fast 2/3 mehrheit gesiegt hat: weil rüsselsheimer in rust den totalen blender und schwätzer erkannt haben. wer sich mit diesem mann mal eine std. am stück unterhält ( ich zum beispiel bei seiner auftakt-veranstaltung im brauhaus!!), erkennt, was für eine witzfigur sich hinter dieser fassade verbirgt. sich schon mal über seinen lebenslauf mit den wenigen höhen und vielen tiefen informiert + die vielen, vielen flecken auf seiner angeblich soooo weißen weste? ach so, is’ nur ne theorie: mal angenommen dieser mann wäre tatsächlich ob geworden, kommt da einem nicht der gedanke, er müsste sich der lokalen cdu beugen und als erstes das rind schließen, weil die cdu die ersten sind, die den finger heben wenns um die streichung der zuschüsse fürs rind ( = intwicklungszentrum der guten ideen) geht? das wäre es dann wohl mit den mutigen und erfolgsversprechenden ideen gewesen… und ich bitte dich, er musste sich doch irgedwo ranschleimen, weil ihn fast jeder abgewimmlt hat, selbst seine partei-genossen. da kam ihm die einfallsreiche karstadt-aktion wie gerufen.
    eine kleine frage am rande meines monologs: warum steht nicht mehr “DANK RUST” an den wiedermal erneuerten scheiben? hat er nicht mehr gezahlt?
    4) liebe ich diese stadt und bin mit den kulturellen angeboten durchaus zu frieden. diese stadt bietet weit mehr als andere in ihrer größe( u.a. herrn jobst und dem rind zu verdanken). es ist doch immer irgendwie etwas los
    5) war der kleine, unschuldige text, der wirklich ohne jeden bösen oder missgünstigen hintergedanken an herrn jobst, dessen ideen, bzw an seine zweier-wg im karstadt, an den verfasser dieser homepage gerichtet. vielleicht versteht der mich ja ein wenig.

    so, das war sie nun, meine verteidigungs-antwort auf deinen beitrag. hoffe, nichts aufgerollt zu haben, denn es handelte sich tatsächlich nur um einen gaaanz kleinen insider.

    viel erfolg für die büro-gemeinschaft, bleibt nur zu hoffen, dass ihr so lange dort nistet, bis sich eine GUTE IDEE für das komplette karstadt-gebäude gefunden hat…

  20. Hallo OB-Tochter muss antworten!

    Ich wollte auch nicht in eine politische Diskussion verfallen, ich hab sozusagen lediglich den sich eröffnenden direkten Draht genutzt um Verbesserungsvorschläge anzubringen :-)!

    Eine Anmerkung der allgemeinen Art: wenn man solche Hinweise in einem öffentlichen Forum/Art (egal welcher Art) postet (und vielleicht auch nicht als “Insider” kennzeichnet), dann kann es natürlich auch sein, dass die Öffentlichkeit darauf irgendwie reagiert … ;-)

    Herrn Jobst hatte ich ja in meinem Eintrag garnicht erwähnt und unsere Meinungen unterscheiden sich an der einen oder anderen Stelle auch durchaus erheblich; Steffen scheint aber in dieser Stadt irgendwie Omnipräsent zu sein. Kann mer wohl mache nix, sollte man bestimmt auch nicht.

    A+

    h ²

  21. …hm…wollt ihr euch nicht vielleicht alle zusammen mal für 24 stunden einsperren lassen um das ganze bis zum letzten punkt auszudiskutieren?
    finde es hier irgendwie unpassend…

  22. Hi,

    wollte vor dem Ulaub mal vorsichtig nach einem neuen Eintrag fragen.? :-)

    Und abgesehen davon, muss ich Annika voll und ganz zustimmen, es gibt bestimmt noch einen anderen Platz für eure politischen Diskussionen.

    Liebe Grüße

  23. Wie schön, ich habe meinen eigenen Namen falsch geschrieben. Man sieht ich habe meine Gedanken schon komplett auf Urlaub eingestellt.

    So und hier noch mal richtig:

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